Aussterben der Kinder

Ein Leben ohne Kinder – Kinder ohne Leben

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Die drastisch fallende Geburtenrate, infolge derer die Kinderzahl stetig gesunken ist, führt mittlerweile zu einem  unübersehbaren gesellschaftlichen Problem.

Als eine der Ursachen für den Rückgang der Geburten lässt sich der Wunsch vieler Frauen nach Selbstverwirklichung und Karriere ausmachen. Neben diesem Bedürfnis bleibt selten ausreichend Freiraum für Kinder. Aufgrund des wachsenden Egoismus der Menschen und ihrem zunehmenden Unvermögen dauerhafte Beziehungen einzugehen, hat der Kinderwunsch vollkommen an Bedeutung verloren.

Kaum jemand verspürt noch den Willen die Verantwortung für ein Kind auf sich zu nehmen. Eigene Bedürfnisse und deren Befriedigung bestimmen die Lebensgestaltung. Potentielle Eltern sind so häufig weder psychisch noch sozial in der Lage ein Kind aufzuziehen.

Die geringe Anzahl Neugeborener wird als Folge ärgerlicher Unfälle angesehen und weitgehend an den Rand des gesellschaftlichen Bewusstseins gedrängt. Kinder gelten in der Wahrnehmung als Störfaktor, der ausschließlich Lärm und Dreck verursacht. Kindergärten, Schulen oder Spielplätze sind fast vollständig von der Bildfläche des öffentlichen Lebens verschwunden.

Den Kindern wird somit jede Möglichkeiten genommen untereinander Kontakte herzustellen und Freundschaften aufzubauen. Der graue Alltag der Kinder, den sie alleine ohne Betreuung durch Erwachsene verbringen, führt zu emotionaler Verwahrlosung. Kommt es durch Zufall dennoch zu einer Begegnung unter Kindern, sind sie aufgrund mangelhaft ausgeprägter sozialer Fähigkeiten überfordert und zeigen keinerlei emotionale Reaktion. Wertvolle kindliche Eigenschaften wie Neugierde, Lebensfreude und Aufrichtigkeit sterben so mit den Kindern aus.